Ein Überblick über die Ausbildung:
Religionslehrer/-in an Gymnasien:
• Der Ausbildungsweg beginnt mit dem Studium an einer
Universität. Hier kann das Unterrichtsfach Katholische
Religionslehre mit anderen Fächern kombiniert werden.
• Studienbegleitend ist ein Mentorat.
• Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester. Innerhalb dieser
Zeit (i.d.R. nach dem Grundstudium) muss ein Praxissemester
absolviert werden.
• Das Studium wird mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen.
Religionslehrer/-in an Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen:
• Die reguläre Ausbildung erfolgt über ein Studium der
Kath. Theologie/Religionspädagogik und ein oder zwei weitere
Fächer an der Pädagogischen Hochschule.
• In der Erzdiözese Freiburg bieten die Pädagogischen Hochschulen
in Freiburg, Heidelberg und Karlsruhe das Studium an.
Religionslehrer/-in an berufliche Schulen:
• Die Ausbildung beginnt mit dem Studium der Theologie,
Abschluss Diplom oder Staatsexamen (zwei Fächer) an
einer Universität.
• Es besteht auch die Möglichkeit, „Katholische Theologie
und Wirtschaftspädagogik“ an der Universität in Mannheim
zu studieren.
• Die Regelstudienzeit beträgt jeweils 10 Semester.
Referentariat
• An das Studium schließt sich eine Vorbereitungszeit
(Referendariat) von an. Diese endet mit dem 2. Staatsexamen.
• Der erfolgreiche Abschluss bildet die fachliche Voraussetzung
für die Erteilung der Missio canonica.
Zusatzqualifikation
Für Lehrkräfte, die bereits unbefristet im Dienst des Landes eingestellt sind und an einer Grund-, Haupt-, Real- oder Sonderschule unterrichten, gibt es die Möglichkeit über einen kirchlichen Zusatzqualifizierungskurs die fachlichen Voraussetzungen für die Missio canonica zu erwerben. Der Kurs umfasst acht Blöcke von Donnerstag- bis Samstagnachmittag. Informationen zu aktuellen Kursen erteilt das Referat Grund-, Haupt-, Real-, Sonder- und Gesamtschulen im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg
