Kartage und Ostern im Konvent San Damiano 
"Ihnen hat er gezeigt, dass er lebt" 20.–23.03.2008
Ab Gründonnerstag lebten bei uns zwölf junge Erwachsene mit, die die Kartage bewusst erleben wollten. Elemente waren neben den liturgischen Feiern, die wir im Münster und in der Uni-Kirche miterlebten, eine Agapafeier, der Kreuzweg im Collegium Borromaeum, ein meditativer Spaziergang nach St. Ottilien, intensive Gebetszeiten (Ölbergstunde, Kreuzverehrung, Morgen- und Abendlob) und die Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung. Inhaltlich spielte die Person des Judas eine große Rolle. Im Austausch untereinander, aber auch im Schweigen und in Einzelbesinnung wuchsen wir als Gruppe zusammen und erfuhren die Dichte des Gründonnerstags, die Tiefe des Karfreitags und die Leere des Karsamstags so sehr, dass am Samstag nachmittag und am Abend beim Gestalten der eigenen Osterkerze die Osterfreude unaufhaltbar durchbrach. So waren wir bereit für den Höhepunkt am frühen Ostersonntag morgen (4:30 Uhr!) und stimmten freudigen Herzens ins Halleluja und den Osterjubel ein!
Dankbar für unseren Glauben, durch den wir die Passion Jesu immer wieder vergegenwärtigen dürfen, um auf diesem Hintergrund unser eigenes Leben zu beleuchten und dann kleine Auferstehungen im Alltag zu erleben und die Auferstehung Jesu zu feiern, die uns Hoffnung und Zuversicht gibt, und beglückt durch die erfahrene Gebets-, Glaubens- und Erzählgemeinschaft gingen wir am Sonntag nachmittag beschenkt auseinander.


